Herzlich Willkommen zum Hoffest am 07.07.2026 von 16 bis 18 Uhr.
Ab 18:00 Uhr findet unser jährliches Ehemaligentreffen auf dem Schulhof statt.
Erasmus + Austausch-Blog
Teil 1: Die Berlin-Woche im Herbst
In der Woche vor den Herbstferien fand an unserer Schule die Schüleraustauschwoche der 10.3 mit dem Lycée Edward Steichen Clervaux, einer Schule in Luxemburg, statt. Diese wurde durch das Erasmus+-Projekt ermöglicht und unterstützt. Schon lange haben wir, die Schüler*innen der 10.3, uns darauf gefreut, die Austauschschüler*innen, die wir sonst nur durch Videotelefonate kannten, kennenzulernen und etwas mit ihnen zu unternehmen.
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Am Samstag, dem 11. Oktober, begann die Austauschwoche und wir haben die Austauschschüler*innen am Hauptbahnhof abgeholt. Direkt am Sonntag haben wir alle gemeinsam an einer Führung durch den Bundestag und einer Stadtrallye teilgenommen. Dadurch konnten wir uns alle näher kennenlernen und haben mehr über das Leben und das Schulsystem in Luxemburg erfahren. Die gesamte Woche stand unter dem Thema der deutschen Geschichte und der Zusammenarbeit der EU. Am Montag haben wir das Dokumentationszentrum „Topografie des Terrors“, die Mauer an der Bernauer Straße sowie die East Side Gallery besichtigt.
Die Austauschschüler*innen haben am Dienstag die Chance erhalten, den Unterricht an unserer Schule kennenzulernen und sich selbst ein Bild davon zu machen. Am Abend fand eines der kulturellen Highlights der gesamten Woche statt. Wir haben uns in der Staatsoper das Stück „La Traviata“ angeschaut und waren alle sehr fasziniert von dem Gesang und der Atmosphäre. Am Mittwoch haben wir uns der Zusammenarbeit der EU gewidmet und uns mit der Problematik von Plastik für die Natur und Umwelt beschäftigt sowie Ideen für unsere Schulen entwickelt, wie man den Konsum von Plastik verringern könnte. Anschließend haben wir uns mit der Gesetzgebung in der EU auseinandergesetzt und gemeinsam gelernt, wie wichtig, aber auch schwierig es sein kann, alle Meinungen zu berücksichtigen. Am Donnerstag haben wir uns wieder der Geschichte gewidmet und durch eine Führung im Stasigefängnis Hohenschönhausen viel neues Wissen erlangt.
Wir alle sind auch nach ihrer Abreise weiterhin in Kontakt und freuen uns schon auf die Woche vom 30.6. bis 5.7., wenn wir selbst nach Luxemburg fahren dürfen. Charlotte (10.3)
Teil 2: Die EU und Luxemburg
Am Dienstag, dem 30.06.2026, begann unsere Reise nach Luxemburg bereits um 5 Uhr am Berliner Hauptbahnhof. Nach unserer Ankunft in Clervaux besichtigten wir zunächst unsere Partnerschule, das Lycée Edward Steichen. Anschließend aßen wir gemeinsam zu Abend und fuhren danach in unser Hotel. Der erste Tag unserer Reise hat uns gezeigt, dass nachhaltiges Handeln bereits mit kleinen Entscheidungen beginnt. Die Wahl umweltfreundlicher Verkehrsmittel ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
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Am zweiten Tag unseres Austausches, aßen wir Frühstück unterwegs, denn es ging früh los. Wir fuhren nach Schengen, dem kleinen Ort Luxemburgs, welcher an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich liegt, wo das Schengener Abkommen 1985 unterzeichnet wurde. Im dortigen Museum lernten wir, dass seit dem Inkrafttreten dieses Abkommens 1995 die Zoll- und Reisefreiheit innerhalb der Europäischen Union immer weiter ausgebaut wurde: Waren es zunächst nur fünf Schengenstaaten sind es heute 29. Der Schengenraum hat in Europa den Personen- und Warenverkehr und das Reisen innerhalb der EU erheblich vereinfacht. Abschließend besichtigten wir in Luxemburg-Stadt bei einer Stadtrallye einige Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.
Am 02.07.26 besuchten wir einen Workshop zum Thema Migration, in welchem wir ein interaktives Rollenspiel „Destination Europe“ durchführten. Es ging darum nachzuvollziehen, wie mit dem Thema Migration in der EU umgegangen wird und wie gemeinsam Entscheidungen getroffen werden. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, ein Interview mit zwei Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu führen. Wir konnten Erik Marquardt aus Deutschland und Marc Angel aus Luxemburg alle Fragen stellen von der Verwendung von Papierstrohhalmen über Nachhaltigkeit in der EU bis hin zur Migrationspolitik. Für uns alle war der Tag heute sehr interessant sowie aufschlussreich und wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeit, die wir sonst nie bekommen hätten.
Viele Grüße nach Hause ans Archenhold-Gymnasium oder, wie man hier sagt: Bescht Gréiss!
Teil 3: Fokus Projektarbeit
Am Morgen unseres 4. Tages arbeiteten wir zusammen mit den Schülern und Schülerinnen aus dem LESC in Clerf an unseren Projekten zur Nachhaltigkeit in der EU, um anschließend mit Zug und Bus zum Hauptsitz des SuperDrecksKëscht zu fahren, einer Sammelstelle eines Umwelt- und Abfallmanagement-Programms für Unternehmen und Privathaushalte, das 1985 vom luxemburgischen Umweltministerium eingeführt wurde.
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Dort wurde uns das Unternehmen vorgestellt und gab es eine Führung durch den Recyclinghof. Das Abendessen fand ausnahmsweise bei den luxemburgischen Gastfamilien statt, sodass wir, obwohl wir in einem Hotel wohnen mussten, in einem privaten Rahmen das luxemburgische Leben und die herzliche Gastfreundschaft genauer kennenlernen konnten. Am Samstag, nach dem Frühstück, widmeten wir uns ein letztes Mal unseren Erasmus-Projekten. Dabei arbeiteten wir an den beiden Plakaten sowie an dem Vlog über unseren Austausch. Anschließend fuhren wir gemeinsam mit den Luxemburger Schülerinnen und Schülern in ein Freibad, da das Wetter einfach traumhaft war. Dort tauschten wir uns über die vergangene Woche aus, vertrieben uns gemeinsam die Zeit, und einige nutzten die Gelegenheit zum Baden. Danach packten wir die Koffer für die Heimreise und ließen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen. Wir sehen uns beim Hoffest, wo auch die Plakate präsentiert werden!
Teilnahme am DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau"
Die Klasse 10.5 hat in diesem Jahr am DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau" teilgenommen und sich im Zuge dessen im Kunstunterricht präventiv mit dem Thema Alkoholmissbrauch und möglichen Folgen auseinandergesetzt. Urkunde
Schülerfirma „Florique“ gewinnt Landeswettbewerb
Die Schülerfirma „Florique“ durfte beim IW JUNIOR Landeswettbewerb einen großen Erfolg feiern. Mit der Idee, nachhaltigen Schmuck mit modernem und natürlichem Design zu verbinden, konnte das Team die Jury überzeugen. Der Wettbewerb bestand aus mehreren Kategorien wie Unternehmenspräsentation, Jury-Interview und Pitch Deck. Zusätzlich wurde Florique mit dem Nachhaltigkeitspreis der Stiftung Bildung ausgezeichnet. Dieser Preis würdigt das nachhaltige Konzept und das Ziel, bewussten Konsum mit kreativem Design zu verbinden.
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Durch den Sieg beim Landeswettbewerb wird Florique Berlin am 16.06.2026 beim Bundeswettbewerb in Köln vertreten. Für das Team ist dies eine große Ehre und zugleich Motivation, Florique weiterzuentwickeln und die Idee auf einer noch größeren Bühne präsentieren zu dürfen. Wenn ihr mehr über den Erfolg erfahren möchtet, schaut euch gerne die offizielle Pressemitteilung von IW JUNIOR an. Link zur Pressemitteilung




